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    Sinologie in Würzburg

    Japanisch Korbflechtkunst: Der Bambuskünstler Suikô Buseki (Tôkyô) in Würzburg

    10/26/2009

    Im Rahmen der Ausstellung „Kagoshi – Japanische Meister der Bambus­flechtkunst“ im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe, an deren Vorbereitung auch Mitarbeiter des Lehrstuhls für Philologie des Fernen Ostens beteiligt waren, hält sich der japanische Korbflechtmeister Suikô Buseki in Deutschland auf und besucht bei dieser Gelegenheit auch Würzburg.

    Japanische Korbflechtarbeiten wurden bei Teezeremonien oder als Raumschmuck für festliche Präsentationen von Blumen und Früchten genutzt. Auch im zeitgenössischen Kunsthandwerk nehmen diese Arbeiten einen hohen Rang ein.

     


    Suikô Buseki (geb. 1958) ist Korbflechtmeister in dritter Generation in Tôkyôs altem Stadtteil Arakawa. Aus der 100-jährigen Handwerkstradition seiner Familie heraus entwickelte Meister Buseki einen eigenen Stil, der ihn zu einem der herausragenden Flechtkünstler seiner Generation macht. Er hat sich auf die Verarbeitung von Bambus spezialisiert und gestaltet aus fein gespaltenen Streifen durchscheinende Korbvasen, in denen er verschiedene Bambussorten zu dynamischen Mustern arrangiert. Buseki wurde für seine Arbeiten bereits mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.

    Die Arbeit eines Korbflechtmeisters reicht von der sorgfältigen Auswahl des Materials über die Vorbereitung der Bambusstreifen bis hin zum Flechten. Die Beherrschung der Techniken erfordert Geschick und jahrzehntelange Übung.

    Am kommenden Freitag, dem 30.10.2009, wird Suikô Buseki am Lehrstuhl für Philologie des Fernen Ostens eine Vorführung seiner Kunst geben, mit Gelegenheit zur Diskussion.

    Der Besuch von Meister Buseki wird durch die japanische Agency for Cultural Affairs im Rahmen des Programms „Botschafter der japanischen Kultur“ gefördert.


    Termin:             Freitag 30. Oktober 2009; 14:00 Uhr

    Ort:                   Philosophiegebäude am Hubland; Übungsraum 17

    Veranstalter:    Lehrstuhl für Philolo­gie des Fernen Ostens & Lehrstuhl für Kunstgeschichte

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