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Vom „Vorreiter“ lernen?

Vom „Vorreiter“ lernen? Eine multidisziplinäre Analyse des chinesischen Sozialkreditsystems und seiner Auswirkungen auf Deutschland (2020-2023)

Frau Prof. Dr. Fischer, Lehrstuhl China Business and Economics, kooperiert ab 2020 mit Frau Prof. Dr. da Conceição-Heldt und Prof. Dr. Grossklags von der TU München in dem kürzlich vom Bayerische Forschungsinstitut für digitale Transformation (bidt) der Bayerischen Akademie der Wissenschaften geförderten Projekt. Unter dem Titel "Vom „Vorreiter“ lernen? Eine multidisziplinäre Analyse des chinesischen Sozialkreditsystems und seiner Auswirkungen auf Deutschland" untersucht das Projekt das Sozialkreditsystem Chinas, das mithilfe Künstlicher Intelligenz versucht, das Verhalten seiner Bürgerinnen und Bürgern zu beeinflussen. Die Auswirkungen dieses Systems gehen jedoch über die Landesgrenzen hinaus. Auch Privatpersonen sowie Unternehmen aus dem Ausland sind davon betroffen. Im Rahmen des Projekts wird untersucht, welche Chancen und Risiken damit für die deutsche Wirtschaft verbunden sind. Das gilt insbesondere für die mehr als 8000 deutschen Unternehmen in China. Zudem soll erforscht werden, inwiefern sich das Konzept des Sozialkreditsystems und damit verbundene Prozesse und Normen im Zuge der Digitalisierung international verbreiten.

Antragstellerinnen und Antragsteller:

  • Prof. Dr. Eugénia da Conceição-Heldt, TU München, Lehrstuhl für European and Global Governance
  • Prof. Dr. Doris Fischer, Universität Würzburg, Lehrstuhl China Business and Economics
  • Prof. Dr. Jens Grossklags, TU München, Chair of Cyber Trust

Das Projekt wird im Jahr 2020 beginnen und über drei Jahre laufen.